Unbekannte Schönheit: das waldreiche Wittgensteiner Land

 
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Fast schon alpin: das Wanderrevier im Wittgensteiner Land

Das Wittgensteiner Land ist weit. So herrlich weit. Und reich: Gut ausgebaute Wanderwege, aber auch verwunschene, zuweilen alpin anmutende Pfade führen vorbei an zerklüfteten Bergrücken, leise murmelnden Bachtälern, durch endlose Buchen- und Fichtenwälder. Diese abgeschiedene Mittelgebirgswelt besitzt eine ganz eigene, zuweilen liebliche, zuweilen schroffe Schönheit. Immer wieder erinnert sie ans Hochgebirge - allein die weißen Gipfel am Horizont sind aus dem Bild gefallen.

Bei so viel ursprünglicher Natur verwundert es, dass nur wenige das Wittgensteiner Wanderrevier (NRW) kennen. Es ist im südlichen Rothaargebirge, das auf bis zu 840 Höhenmeter ansteigt, beheimatet und gilt als die waldreichste Region Deutschlands. Das "Waldreich" liegt derart einsam, dass hier seit 2010 eine Herde freilaufender Wisente leben darf. Mit ganz, aber ganz viel Glück lässt sich in der Ferne einer der sanften Riesen erkennen.

Neben dem weithin bekannten Rothaarsteig und dem Wald-Skulpturen-Weg punktet diese Region mit drei neu angelegten, naturnahen Themenwanderwegen: Via Adrina, Hullerkeppe und Via Celtica. Neben ihrer abwechslungsreichen Landschaft sind es vor allem ihre vielen kleinen Pfade, die das Wandererherz höher schlagen lassen. Übrigens: Das Wittgensteiner Land gilt, man höre und staune, als niederschlagsarm. Die vielen Berge halten den Regen ab.

So ursprünglich wie ein Wisent: Wittgenstein im abgelegenen Rothaargebirge

Bildnachweis: BLB-Tourismus GmbH, Wisent-Welt Wittgenstein, Kerstin Rubel