Spielregeln für alle Wanderhunde


Die Wanderey ist keine Hundeschule. Trotzdem gibt es einige - wenige - Spielregeln. Bitte schau kurz drüber, ob alles für dich passt


 

Kleines Einmaleins für alle Wanderhunde und solche, die es noch werden wollen

Eine wichtige Grundvoraussetzung für das "Rudelwandern" ist, dass du mit deinem Hund verantwortungsbewusst umgehst und dass er auf dich verlässlich hört. Außerhalb bebauter Gebiete läuft das Rudel im Allgemeinen frei, je nach Verhalten gehen einzelne Hunde streckenweise an der Leine (wildreiche Gebiete, belästigendes Verhalten). So lange unsere Vierbeiner auf den Wegen bleiben, ist der Freilauf in unserem Wanderrevier glücklicherweise gestattet. Mehr dazu ist beim Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen nachzulesen, bitte hier klicken.

Alle Wanderhunde müssen sozial friedfertig mit ihren Artgenossen und anderen Tieren umgehen. Wir passieren immer wieder Weiden mit Pferden, Kühen oder Schafen. In den Wäldern, in denen wir zu Gast sind, lebt viel Wild. Auch gegenüber Menschen und im Landgasthof punkten höfliche Wanderhunde. Das bedeutet beispielsweise: Auch kleine Hunde sitzen bei einer Einkehr neben der Bank, nicht auf ihr. Wir sind mit einem ganzen Rudel unterwegs, da müssen die gängigen Umgangsformen einfach stimmen. Auch deshalb gilt: nur ein Hund pro Person.

Alle Wanderhunde müssen gesund und fit sein. Im Allgemeinen können kleinwüchsige Rassen ebenso gut mithalten wie große. Das Mindestalter für alle liegt bei zwölf Monaten. Falls du eine nicht kastrierte Hündin besitzt, bedenke vor der Buchung bitte ihre möglicherweise anstehende Läufigkeit. Während dieser können wir sie leider nicht mitnehmen, denn es sind stets unkastrierte Rüden dabei.

Das letzte Wort gilt dem Wetter: Wir wandern (fast) immer. Getreu dem Motto: Schlechtes Wetter gibt es nur dann, wenn man durch ein Fenster nach draußen schaut.